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16.02.2016 Kategorie: Infos Sozialstation

Wir sorgen für die Fachkräfte von morgen

„In diesem Jahr wollen wir die 20er-Marke schaffen“, kündigt Andreas Pfeifer, Personalvorstand der Sozialstation Bodensee e.V., an. Was er damit meint: Nachdem man vor drei Jahren mit drei Auszubildenden angefangen hat, soll die Zahl in diesem Jahr auf 20 steigen. Derzeit sind zwölf Frauen und Männer in der Ausbildung zur Altenpflegerin bzw. zum Altenpfleger. Vier weitere haben für die Starttermine am 1. April und 1. September 2016 bereits einen Ausbildungsvertrag unterschrieben.

Bei der Sozialstation Bodensee werden die Auszubildenden von speziellen Praxisanleitern (im Bildhintergrund) betreut.

Für die Ausbildung stehen in der Sozialstation Bodensee mit den Pflegebereichen Markdorf, Salem, Überlingen und Stockach qualifizierte Praxisanleiter bereit, die die Auszubildenden während der Dienstzeiten intensiv betreuen. „Man hat immer eine Fachkraft dabei, die einem Feedback gibt. Das gefällt mir unheimlich gut“, findet Kerstin Volz, die sich im zweiten Ausbildungsjahr befindet.

„Als Alleinerziehende schaffe ich es jeden Tag, meinen Sohn aus dem Kindergarten abzuholen“, sagt Ramona Nenntwich-Buhrke. Sie macht eine Teilzeit-Ausbildung mit 75 Prozent. Statt der üblichen drei Jahre dauert ihre Ausbildung ein Jahr länger. „Wir können die Ausbildung sehr flexibel gestalten und bekommen unter bestimmten Voraussetzungen Fördermittel aus dem Wegebauprogramm“, sagt Andreas Pfeifer. „Dadurch wird die Ausbildung hochattraktiv“.

Die Berufsschule wird als Blockunterricht an etwa 90 Tagen pro Jahr in der Gotthilf-Vöhringer-Schule in Friedrichshafen absolviert, mit der die Sozialstation bestens zusammenarbeitet.

Lediglich für drei ist es die erste Ausbildung. Für die meisten angehenden Altenpfleger bietet die Ausbildung die Chance zum Wiedereinstieg. So auch für Katharina Filipkiewicz, die bisher in der Hauswirtschaft tätig war und im April die Ausbildung anfangen will. „Ich hoffe, ich bin genauso zufrieden wie bisher. Wir haben ein gutes Betriebsklima.“

Dass die Belastung von Ausbildung und Familie vor allem in den Prüfungsphasen eine Herausforderung ist, weiß Andreas Pfeifer, „aber der Lohn ist eine qualifizierte Berufsausbildung.“

Pfeifer ist zuversichtlich, schon bald den 20. Auszubildenden begrüßen zu können. „Vier Ausbildungsplätze sind noch frei“, sagt der Personalvorstand.

Mehr Informationen über Ausbildungsmöglichkeiten bei der Sozialstation Bodensee bekommen Interessierte bei Andreas Pfeifer, Telefon: 07551/9532-12 oder per E-Mail an: andreas.pfeifer@sozialstation-bodensee.de